LiFePO4-Batterie im Grand California 600
Warum wir die Aufbaubatterie gewechselt haben
Unser Grand California 600 hatte ab Werk eine 92-Ah-AGM-Batterie. Weil wir unterwegs unabhängiger vom Landstrom sein wollten, haben wir sie durch eine 180-Ah-LiFePO4-Batterie ersetzt. Besonders wichtig war uns, dass wir auch 3–4 Tage irgendwo ohne Ladstrom stehen können.
Unsere Batterie und der Einbau
Wir haben eine VANVOLT 180 Ah Arctic Pro verbaut. Entscheidend war für uns deshalb weniger der Produktname als die Frage, wie gut sich eine LiFePO4-Batterie in unserem Grand California nutzen lässt.
Wichtig: Beim Wechsel waren Anpassungen an den Steuergeräten unseres Fahrzeugs erforderlich. Ohne diese Anpassungen können Fehler oder Schäden auftreten. Wer einen ähnlichen Umbau plant, sollte die Anforderungen für sein Fahrzeug vor dem Einbau fachkundig prüfen lassen.
So hat sich der Umbau unterwegs bewährt
Die größere Batteriekapazität hat uns auf Reisen spürbar mehr Spielraum gegeben. Wir hatten zuverlässig genug Energie für unseren Alltag im Van. Über das Bluetooth-BMS konnten wir den Batteriestand in der Powerbely-App kontrollieren, statt nur zu schätzen, wie viel Strom noch verfügbar ist.
Ganz ohne Abstriche ist die Lösung für uns nicht: Der Ladeknopf muss gedrückt werden, die Anschaffung war teurer als bei einer AGM-Batterie, und der Einbau erforderte technisches Wissen sowie eine Codierung.
Zur App Powerbely
Unser Fazit:
Der Batteriewechsel gehört für uns zu den sinnvollsten Umbauten am Grand California. Die zusätzliche Kapazität und der Überblick per App haben sich auf unseren Reisen bewährt. Wir würden wieder auf LiFePO4 umsteigen – den Einbau und die nötigen Fahrzeugeinstellungen würden wir dabei von Anfang an mitplanen.
Ausblick:
Unsere VANVOLT 180 Ah Arctic Pro ist inzwischen nicht mehr erhältlich. Wir haben eine neue Bezugsquelle gefunden, die wir euch voraussichtlich im Oktober hier vorstellen können. Sobald es so weit ist, ergänzen wir den Link und weitere Informationen.